Freundschaft · Liebe · Momlife

Von Freundschaften, warum gerade wir Mütter diese brauchen und vom Loslassen..

 

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…jeder braucht sie. Die Freundschaft.

Auch wenn wir als Mütter zeitlich ziemlich eingeschränkt sind, haben wir dann und wann auch mal das Bedürfnis unseren schwer beladenen Rucksack bei einer guten Freundin oder auch Freund abzuladen und uns anderen Themen zu widmen, die nichts mit unseren alltäglichen Fragen zu tun haben:“welche-Windelsorte-ist-für-Babypopo-am-besten?“, „welche-Breisorten-sind-durch-Stiftung-Warentest-gefallen?“, oder „wie-krieg-ich-den-scheiß-Karottenfleck-nach-drei-Tagen- am-besten-raus?“.

Manchmal gehen selbst mir als Mutter diese ganzen Dinge tierisch auf die Nerven. Und gelegentlich tut da eine Freundin richtig, richtig gut, für die das Thema „Kind“ noch nicht mal ansatzweise zur Debatte steht. Die von ihrem heißen Nachbar schwärmt, von ihrer durchzechten Samstagnacht erzählt oder von ihrer phänomenalen Shoppingtour vor zwei Wochen  in Ney York berichtet.

Und obwohl man gerne an diese Zeiten zurück denkt, an der man selbst der Typ Frau war und diese Dinge gerne erlebt hat, empfindet man kein Stück Neid oder Reue. Denn man weiß für sich, dass das Leben, für das man sich entschieden hat um etliche Momente schöner ist.

Das Leben mit Kind.

Und man bereut nichts. Zumindest ich nicht. Aber in Erinnerungen schwelgen tue ich dennoch gern.

Kennt ihr dieses Gefühl: „Eigentlich könnte ich jetzt. Aber will ich es?“

Ich hatte dieses Gefühl in letzter Zeit ziemlich häufig. Was ich genau damit meine ist:

Sehr oft bat sich mir die Gelegenheit etwas alleine zu unternehmen, oder mich mit einer Freundin zu treffen.Außerdem war mein Mann zu Hause und ich habe das Glück, dass wenn ich über die Türschwelle schreite, immer zu 100% sicher sein kann, dass meine Kinder allerbestens aufgehoben sind und ich mir keine Sorgen machen brauche, was wäre, wenn meine Kinder wach werden.

Aber, in dem Moment wo ich gehen kann, einmal etwas nur für mich tun kann, passe ich – sehr oft. Ich gebe meinem Mann zu verstehen, dass ich eigentlich lieber zu Hause wäre. „Warum?“, fragt er meistens. „Du hast so wenig Zeit für dich. Bist die ganze Woche über alleine mit den Mädchen. Jetzt bin ich mal da und du hast Freigang. Was willst du mehr?“

Hat er Recht oder? Aber was hindert uns in diesem Moment?

Ich vermute es ist ganz einfach.

Wir sind Mütter. Und jede Mutter, die ihre Aufgabe halbwegs gut macht, weiß bei solch einer Entscheidung genau was wichtig für einen selber ist und was an erster Stelle steht. Die Familie.

Ich bin sehr froh darüber, dass es meistens mein Mann ist, der mich förmlich dazu zwingt zu gehen. Raus zu kommen. Dem Alltag zu entfliehen. Und im Nachhinein, wenn ich da sitze mit meinen Freundinnen, bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee (der ist es meistens), bin ich so sehr froh darum gefahren zu sein. Ich habe ein wunderbares Gefühl in mir. Nämlich, dass ich nicht nur Mutter bin, nicht nur „Köcherin“, wie meine Große mich immer liebevoll nennt, nicht nur Taxi, Wasch-, oder Putzfrau. Ich bin eine Frau und in diesem Moment auch Freundin, die gebraucht wird.

Diese schönen Gespräche. Ernste Themen, die auf den Tisch kommen, Lachen, auch Weinen, diese Momente lassen mich merken, dass ein kurzer Abend ohne Kinder so viel bedeutet. Was Freundschaft heißt, die so viele Jahre schon hält, bei so unterschiedlichen Lebenswegen, Zielen und Träumen. Und in dem Moment weiß ich, diese Freundschaft währt ewig.

 

Ich bin froh euch meine Freunde nennen zu dürfen. Ihr macht mein Leben bunter, heller und glücklicher.

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Stadtkindgrüße

Tina

 

 

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