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Glück bedeutet..

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Systemabsturz

Heute war so ein typischer Arschlochtag. So wie ich sie liebe. Naja eigentlich fing es Nachts schon an. 4 Stunden Schlaf, mehr war nicht zu holen. Das Minimenschlein bekommt gerade Ihren 3. Zahn. Ob das jetzt der ausschlaggebende Punkt war Nachts ne Party zu schmeißen- hmm keine Ahnung.
Morgens ging es dann munter weiter, zumal alle Mädels in diesem Haushalt schlechte Laune hatten und wir wieder mal viel zu spät aufgestanden sind, kam hinzu, dass als ich meinen Knopf unseres Kaffeeautomaten gedrückt hatte, natürlich meine Tasse vergessen hatte drunter zu stellen. Tolle Wurst. Passte mir ja so gar nicht in den Kram. Wieder -5 Minuten, die ich eigentlich für meine Haare investieren wollte. Dann nicht. Klein Lotti hat sich dann noch überlegt: „Ach die frische Windel kann Mama ruhig zweimal wechseln. Mach ich doch gleich nochmal ein Würstchen rein. Wieder -10 Minuten.
So verlief der Morgen mit noch weiteren unspektakulären Ereignissen. Bei mir war um 09:00 schon der total Systemabsturz. Errrrror, Errrror..brummte es in meinem Kopf und ich wollte einfach nur noch in mein Bett, mir die Decke über den Kopf ziehen und auf den Systemadministrator warten, der mich reparieren sollte.
Naja, wenn ich mal so drüber nachdenke, ist das eigentlich völlig lächerlich. Mich schafft eh keiner mehr ganz zu flicken, zumal ich ja ehrlich bin und ein bisschen Stress sogar sympathisiere. Der hält mich am Leben. Aber heute war einfach alles scheiße, nervig, doof und blöd.

Da hilft nur noch die Mutti

Wenn ich mich manchmal nicht besonders gut fühle oder einfach total abgenervt bin, reicht ein 20 Minütiges Telefonat mit meiner  Mami und die Welt schaut schon wieder ein bisschen hübscher aus. „Wie die das so kann.“, denke ich mir immer wieder. Aber geht. Ist halt die Mutti.
Jedenfalls hatte ich heute einen dieser Momente. Und ich kann mich nicht an jede Einzelheit erinnern, weil es waren wirklich viele, viele Dinge komprimiert in sehr kurzer Zeit und da war ich gelegentlich dann schon ein wenig überfordert..aber ein Satz ist hängen geblieben. Den konnte ich nicht vergessen und er hat sich immer und immer wieder in meinem synapsenarmen Zerebrum wiederholt, auch lange nachdem unser Gespräch beendet war. Na gut, der Satz ist ziemlich kurz, vielleicht konnte ich ihn mir deshalb merken.

„Zufriedenheit ist Glück!“

Und das mag jetzt zwar so erscheinen, dass es überhaupt rein gar nichts mit diesem Thema zu tun hat, aber für mich hatte es das. Denn meine Mutter hat versucht mir zu vermitteln, dass egal mit welchen Schwierigkeiten wir tagtäglich konfrontiert werden, nichts schlimmer ist, als mit seiner eigenen Lebenssituation unzufrieden zu sein. Und das über kurz oder lang auch das Glück verloren geht.
Und dann hat es bei mir angefangen zu rattern. Naja, eigentlich bin ich zufrieden und glücklich, aber manchmal eben nicht. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir wünsche oder ich mir zu hohe Ziele stecke- zumal sie im Nachhinein betrachtet total unrealistisch erscheinen. Dann bin ich unzufrieden. So unzufrieden, dass es mich manchmal so runter zieht, dass ich kaum mehr aufstehen kann.
Es ist dann oft, egal worüber ich nachdenke alles düster in meinem Kopf, ich sehe nichts positives mehr und oft gibt es auch gar keinen Ausweg. In solchen Momenten hilft mir dann meistens nur noch, mir immer wieder gezielt vor Augen zu halten, was es bereits Schönes und Gutes im Leben gibt.
In meinem Fall sind das meine beiden gesunden Kinder, oder dass wir eine wunderschöne Wohnung haben, in der wir uns alle sehr wohl fühlen; dass wir uns nicht verstellen müssen, um jemanden zu gefallen, so sein können wie wir sind und dass wir eigentlich verdammt glücklich sind, mit dem was wir haben..aber manchmal widerspricht sich das aufgrund meiner Laune einfach. Das Wesentliche wird dann ganz schnell mal verdrängt.
Und dann gibt es da diesen einen Menschen, dem ich in zwei, drei Sätzen mitteilen kann, wie ich mich fühle und dieser mich mit ein paar Hinweisen und Lebensweisheiten wieder auf den richtigen Weg bringt.
Denn alles was zählt, sind die Menschen um einen herum, die man liebt. Nur das. Alles andere dagegen ist vergänglich und nichtig.

Glück ist für mich demnach die Familie, deren Gesundheit und zuletzt auch die Zufriedenheit mit dem was man hat. Und für Euch?

Danke Mami.

Stadtkindgrüße

Tina

 

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