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Sei schön..für deine Kinder!

Über Selbstwahrnehmung & Selbstliebe unserer Kinder

Heute morgen sagte Groß Lola zu mir: “ Mama, warum sehe ich Papa so ähnlich und dir gar nicht?“Hmmm…gute Frage, nächste bitte.
Wie gerne würde ich haben, dass Lola auch ein bisschen was von mir hat, außer nur den Charakter. Ich finde Sie wunderschön so wie sie ist, aber irgendwie verpasst es mir doch immer einen kleinen Stich im Herzen, wenn ich von Anderen Menschlein höre, dass meine Große nichts, rein gar NICHTS von mir hat.
Jedenfalls sagte ich zu Lola, dass man nicht beeinflussen kann, wem das Kind ähnlich sieht, dass Sie aber wunderschön sei und alles gut ist wie es ist.
Damit gab Lola sich natürlich nicht zufrieden und teilte mir fröhlich mit, dass Sie froh ist, dass sie wie Papa aussehe, weil Papa ein hübscher Papa ist. Soweit so gut. Allerdings ist sie der Meinung, sie würde aussehen wie ein Troll, wenn Sie Ihre Haare hinter die Ohren macht.

„Mama, aber deine Ohren hätte ich gerne!“

Das war einfach so süß, dass ich erstmal gar nicht wusste, wie ich reagieren sollte.
„Du bist wunderschön, auch deine Ohren sind schön, Liebes.Sie passen perfekt zu Dir!“ Und da merkte ich auf einmal, wie groß sie schon ist und bekam es mit der Angst zu tun, dass ein Mädchen mit 5 Jahren so selbstkritisch vor dem Spiegel steht und Dinge an sich bemängelt, die für mich einfach vollkommen sind.
Ich habe ziemlich lange darüber nachgedacht und jetzt wo ich hier sitze wird mir klar, dass wir unseren Kindern durch das Vorleben bestimmter Dinge viel, viel mehr mitgeben als wir denken.

Unter anderem auch die Selbstliebe und Selbstwahrnehmung.

Auch ich bin nicht perfekt und gebe viel zu oft Preis, was ich an mir nicht mag und was ich gerne an meinem äußeren Erscheinungsbild ändern würde. Hier und da ein paar Kilos weniger, ich zähle genau drei Speckrollen an meinem Bauch,Falten sind ein Arschloch, mein Haaransatz reicht mir schon bis zur Kniekehle, Winkfleisch am Oberarm lässt grüßen und ohne Wimperntusche trau ich mich sowieso nicht mehr aus dem Haus.
Das sind alles Dinge, die unsere Kinder total bewusst aufsaugen und eines Tages fangen Sie ebenfaBearbeitenlls an, an Ihrem Äußeren zu zweifeln und Dinge zu bemängeln, die für uns wunderschön sind. Das finde ich problematisch. Eigentlich find ich mich ganz okay- ehrlich. An manchen Tagen mehr, an manchen weniger. Ich mag mein Lachen, meine Augen und mein sonniges Gemüt. Aber solche Dinge binde ich ja niemanden tagtäglich auf die Nase, auch nicht meinen Kindern. Wenn man aber genauer darüber nachdenkt, sollte man es tun, damit Sie lernen, dass man sich selber so lieben kann, wie man ist.
Ich wünsche mir, dass meine Tochter sich so liebt wie sie ist, dass sie die Art sich zu mögen, welche ich ihr vorleben möchte, übernimmt und sich nicht mit 14 runterhungern muss, nur um dem derzeitigen Schönheitsideal entsprechen zu wollen. Das sie es sieht, dass die blonden, langen Haare wundervoll sind und die Augen strahlen wie zwei schöne Sterne. Das Alles soll mein Kind sehen und noch viel mehr schöne Dinge.

Unsere Aufgabe ist es unseren Kindern vermehrt zu suggerieren „Ich bin schön!“

Kinder sehen zwar die „schöne Mama“, aber auf eine andere Art, die Art, dass wir Sie immer beschützen, immer für Sie da sind, sie in den Schlaf streicheln, Ihnen Mut zusprechen und mit Ihnen kuscheln, sie sehen aber auch die Mama, die ungern ins Schwimmbad geht, weil das,von 2 Schwangerschaften gezeichnete Bindegewebe einfach mal aussieht wie eine 5-Wochen alte Orange. Oder das Mama jeden Abend in der Woche zwischen Gemüse, Salat oder Suppe entscheiden muss, um ja Ihre Figur zu halten. Das alles sehen Sie, obwohl wir es gar nicht bewusst wahrnehmen.
Schönheit ist nicht nur das, was wir von Außen sehen, Klamotten, Styling, Haut und Haare. Wir müssen aufhören, immer perfekt sein zu wollen und müssen anfangen unseren Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass wir rundum zufrieden sind mit dem was wir sind, denn nur so lernen Sie, sich selber auch zu lieben!

“ Fühlt euch schön für eure Kinder!“

Stadtkindgrüße
Tina
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